Yasuki Esaka, Bonsaimeister und Azaleenspezialist aus Japan, hatte zur Aufgabe, den Besuchern die Gestaltung einer Bonsai Azalee zu demonstrieren.
Dabei hätte ein vorstellendes Wort der Veranstalter mit ein paar Erklärungen zu Ziel und Material der Demo dem Publikum geholfen, das gezeigte besser einzuordnen. Denn zur Gestaltung hatte Esaka-san ein eher undankbares Material, das er massiv zurückschneiden mußte. Für den weniger im Thema versierten Besucher hatte dies das übliche Unverständnis und Mitleid mit dem Baum zur Folge.
Doch mit Hilfe der unermütlichen und liebenswerten Dolmetscherin wurde schließlich vermittelt, dass auch die harten Schnitte bei Azaleen frischen, besser proportionieren Austrieb zur Folge haben wird: "Ja,ja, Äste machen neue Triebknospen -- vielleicht..."